Nachdem wir euch bereits etliches Zubehör in Form von Taschen, Kopfhörern und Autohalterungen präsentiert haben, kommt nun was ganz neues. Die Jambox, die ein portables Lautsprechersystem ist, ist  vom amerikanischen Unternehmen Jawbone neben vielen Headsets das Topprdoukt der Firma. Wie sie sich in unserem Test schlug und das sie nicht nur durch eine ausgezeichnete Verarbeitung überzeugte lest bzw. seht  ihr nach dem Break.

Zubehör :


Das Zubehör ist sehr großzügig ausgefallen. In einer schicken Verpackung bekommt man natürlich die Jambox an sich, zwei USB-Kabel ( eins ist 0,3 m lang und das zweite 1.5 m), zwei Handbücher (Deutsch, Französisch, Spanisch und Englisch), ein Stereokabel, ein Ladegerät, das aus zwei Teilen besteht und sogar eine Stofftasche, die it Magneten geschlossen wird und die Box sehr gut schützt und festhält. Einige Probleme bereitete uns das Verstauen zwar schon, doch so ist man wenigstens sicher das die Jambox nicht aus der Tasche rausfällt. Die Handbücher sind kurz erklären aber dank der kinderleichten Bedienung so gut wie alles. Batterien müssen nicht eingelegt werden, ein bereits verbauter Akku soll für 8 – 10 Stunden Musik reichen (abhängig von der Lautstärke).

Verarbeitung :


Die Verarbeitung ist erstklassig. Allein das ziemlich hohe Gewicht von 347 Gramm lässt vermuten, das man es mit etwas massiven zu tun hat. Plastik ist hier Fehlanzeige. Der gesamte Körper der Jambox besteht aus Aluminium oder Metall, das eine kristallförmige Form hat. Nur an der Ober- und Unterseite wurde Gummi verwendet, das sich in das Szenario perfekt integriert und die Box zudem vor einer möglichen Rutscherei bewahrt. Die Jambox steht somit immer standfest und präsentiert sich designtechnisch exzellent. Wäre ja auch komisch gewesen, wenn der Schweizer Stardesigner Yves Behar nicht einmal wieder alles richtig gemacht hätte. An der gummierten Oberseite findet man die ersten drei Tasten vor. Die plusförmige Taste erhöht die Lautstärke, die minusförmige erniedrigt die Lautstärke und die runde ist frei individualisierbar, doch dazu später.  An der rechten Seite gibt es noch einen seitlichen Ring ( An/Ausschalte ), einem 3,5 mm Eingang für Klinkenstecker und den Micro-USB Eingang fürs Synchronisieren/Laden.  Alle Taste haben einen guten Druckpunkt und sind keineswegs schwammig.

Funktionalität :


Nun zu dem wohl wichtigsten Punkt ! Wie sieht es, denn überhaupt mit der Funktionalität aus ? Da die Jambox ein wireless Speaker ist,, der ein Mikrofon verbaut hat, lässt sich einiges anstellen, doch kommen wir erstmal kurz zur Bedienung. Mit jeglichen Geräten wie Laptops, Smatphones, MP3-Player, die Buletooth unterstützen, wird die Jambox ohne Probleme gekoppelt. Das einzige was man dazu machen muss ist den seitlichen Ring in die oberste Position bringen. Die Jambox gibt, dann bescheid, wenn sie  bereit ist sich zu verbinden. In unserem Test konnten wir das iPhone 4, einen Laptop sowie das HTC Sensation ohne Probleme koppeln. Fals dies trotzdem mal nicht funktionieren sollte, kann man notfalls über Plug & Play ( das 3,5 mm Stereokabel ) alles problemlos miteinender verbinden. Um Informationen über die verbleibende Batteriedauer zu bekommen, genügt es auf den runden Talk Button auf der Oberseite drücken. Des weiteren hat dieser je nach Personalisierung unterschiedliche Funktionen: Auf MYTALK.JAWBONE.COM kann die Jawbone mit so genannten Audio oder Dial Apps nachgerüstet werden.

Audioapps tauschen die jetzige Infromationsstimme gegen eine andere aus. Gewählt wird aus unterschiedlichen Audio Apps, die sich jeweils durch eine andere Tonlage bzw. einen anderen Sprachcharakter auszeichnen. Sexy, nachdenklich oder heldenhaft, das sind nur einige der etlichen Apps. Leider stellten wir fest, das man zwei Audio Apps nicht parallel installieren kann. Im Prinzip wird bei jeder Synchronisation, die alte App überschrieben. In unserem Test waren einige Stimmen besser verständlich als andere und bei manchen musste man -bei vorher voll aufgedrehter Laustärke- gut hinhören um was verstehen zu können. Mehr beeindruckt haben uns die Dialapps. Mit ihnen kann der erwähnte runde Talk Button an der Oberseite mit neuen Funktionen belegt werden. Wir persönlich stellten fest, das die Voice Dial App, eine der nützlichsten ist. Durch sie können- in das in der Jambox verbaute Mikrofon – gesprochene Befehle über die Sprachwahl auf dem iPhone ausgeführt werden. Dies funktioniert im Prinzip, wie die Sprachsteuerung auf dem iPhone. Zudem kommt noch, das die Jambox auch als Full-Duplex-Freisprecheinrichtung fungiert.

Somit sind Telefonkonferenzen problemlos möglich. Die Gesprächspartner sind dank der Rauschreduzierung verständlich Man selbst spricht über das verbaute Mikrofon, das eine gute Leistung abliefert. Anrufe werden per Talkbutton angenommen/beendet, Nummern werden über das Telefon gewählt. Die letzte Nummer kann auch gemütlich über das doppelte Drücken des Talk Buttons an der Jambox gewählt werden.

In Deutschland scheinen im Moment nur zwei Dial Apps (Voice Mail, MyFavorite) verfügbar zu sein. Auf der Royal Insel und in anderen Ländern gibt es bereits weitere Dial Apps wie Thoughts Dial App, Voice on the Go, HandsFree Assistent usw. , die es zum Beispiel möglich machen, das Facebook Nachrichten, Emails, SMS Nachrichten abgehört und sogar diktiert und versendet werden können. Ob diese Funktionen bald in Deutschland verfügbar sein werden steht leider noch in den Sternen ebenso, ob sich die fälligen Preise durch eine gute Leistung wieder rehabilitieren.

Klangqualität :

Hörbeispiel (Mit einem teuren Mikrofon aufgenommen)

Direkt anh������¶ren !

 

Die Klangqualität ist für das kleine Format der Box sehr gut. Mit einer Frequenz von 60 – 20KHz und einer Lautstärke von 85 dB ist die Jambox laut genug um den Stadtverkehr zu übertönen. Die Töne kommen aus zwei Subwoofern, die sich leider nur an der Front befinden. Dies kann durchaus als kritisch angesehen, da je nach Raumposition der Hörer eine dumpferen oder besseren Sound hat. Die Bässe erscheinen dagegen sehr “knackig” und kräftig.

Wir hätten vor dem eigentlichen Test niemals erwartet, das so ein kleines Gerät so einen runden Sound bieten kann. Der Bass ist sogar so kräftig, das sich die Jambox trotz Gummibeschichtung an manchen Oberflächen wackelt und sich sogar verschiebt. Selbst bei maximaler Lautstärke ist der Sound gut und man nimmt so gut wir gar keine Verzerrung war.  Mit zunehmender Entfernung zwischen Gerät und der Jambox nimmt natürlich leider auch die Klangqualität ab. Musik soll bis zu einer Entfernung  von 10 m problemlos übertragen werden. Wir stellten in einer Wohnung mit vielen Wänden lediglich eine Funkbereitschaft von cirka 7 Metern fest. Im Großen und Ganzen lässt sich noch erwähnen, das Filme auf dem iPad/iPhone, Tablet-PC usw. zu einem wahren Genuss werden. Viele Höhen und Tiefen lassen alles viel explosiver erscheinen.

Fazit :

Mit der Jambox hat Jawbone ordentliche Arbeit geleistet. Ein sehr frischer und knackiger Sound erfüllt die Ohren des Hörers. Eine perfekte Verarbeitung lässt auf eine lange Erhaltung hoffen und viel Zubehör inklusive der Erweiterung mit Apps runden das große Paket ab. Ob das Ganze sich für den ziemlich hohen Preis von 200 € lohnt, muss  jeder für sich entscheiden.

PRO :

  • Sehr guter Klang
  • Perfekte Verarbeitung
  • Dank Apps erweiterbar
  • Kann auf viele Wege mit einem Gerät verbunden werden
  • Lange Akkulaufzeit

KONTRA :

  • Wackelt trotz Gummibeschichtung manchmal
  • Sehr hoher Preis

Hier kann die Jambox direkt bei Jawbone bestellt werden.